




MIT Hochsauerlandkreis im politischen Austausch in Berlin
Delegation aus dem Hochsauerlandkreis diskutiert mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Spitzenvertretern der Bundespolitik über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland
Auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz reiste der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Hochsauerlandkreis, Frank Kramer, gemeinsam mit einer Delegation aus dem Hochsauerlandkreis zu einem zweitägigen politischen Informations- und Austauschprogramm nach Berlin.
Zur Delegation gehörten Yvonne Dallmer, Geschäftsführerin der Dallmer GmbH + Co. KG, Dr. Volker Verch, Hauptgeschäftsführer des Unternehmensverbands Südwestfalen, Olaf Desch, Geschäftsführer der Nidec DESCH Antriebstechnik GmbH & Co. KG, sowie der stellvertretende MIT-Kreisvorsitzende Sascha M. Walenta.
Den Auftakt bildete eine Besichtigung des Bundeskanzleramtes, bei der die Teilnehmer interessante Einblicke in das politische Entscheidungszentrum Deutschlands erhielten.
Ein zentraler Programmpunkt war die Teilnahme am 50. Sommerfest des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die Veranstaltung bot eine hervorragende Plattform für den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft.
In ihren Reden machten Bundeskanzler Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn sowie der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Christian Freiherr von Stetten, deutlich, dass die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wieder stärker in den Mittelpunkt politischen Handelns rücken müsse.
Dabei wurde insbesondere hervorgehoben, dass nachhaltiges Wachstum nur durch bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen erreicht werden könne. Im Fokus stehen dabei unter anderem Investitionen, Innovationen, Bürokratieabbau, wettbewerbsfähige Energiepreise sowie eine leistungsfähige und flexible Arbeitsmarktpolitik. Der Mittelstand wurde dabei erneut als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und als Garant für Innovation, Beschäftigung und gesellschaftliche Stabilität gewürdigt.
Ein weiterer zentraler Gedanke der Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz war der Bezug auf Ludwig Erhard und dessen Leitbild „Wohlstand für alle“. Merz machte deutlich, dass dieses Erfolgsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft heute weitergedacht werden müsse. Sein Ziel sei „Wohlstand auch für die junge Generation“. Damit unterstrich er, dass wirtschaftliche Stärke, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum kein Selbstzweck sind, sondern die Voraussetzung dafür bilden, auch künftigen Generationen ein Leben in Freiheit, Wohlstand und sozialer Sicherheit zu ermöglichen.
Diese Aussage verdeutlichte eindrucksvoll, dass die geplanten Reformen nicht nur kurzfristige wirtschaftspolitische Maßnahmen darstellen, sondern als langfristige Investition in die Zukunft unseres Landes verstanden werden.
Am zweiten Tag stand zunächst ein Besuch im Büro von Bundeskanzler Friedrich Merz im Reichtstag auf dem Programm. Anschließend folgte im Fraktionssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein intensiver wirtschaftspolitischer Austausch zwischen Bundestagsabgeordneten sowie Unternehmerinnen und Unternehmern aus ganz Deutschland. An der Diskussionsrunde beteiligte sich auch die Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Gitta Connemann, die die Positionen des Mittelstands engagiert vertrat und die Debatte maßgeblich mitgestaltete.
Die Teilnehmer diskutierten offen über die aktuelle wirtschaftliche Lage Deutschlands sowie über notwendige Reformen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Im Mittelpunkt standen insbesondere Steuerentlastungen für Unternehmen, der konsequente Abbau bürokratischer Belastungen, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, bezahlbare Energie sowie die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.
Frank Kramer zog ein positives Fazit der beiden Tage:
„Der direkte Austausch zwischen Politik und Unternehmerinnen und Unternehmern ist durch nichts zu ersetzen. Nur wenn die Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis unmittelbar in politische Entscheidungen einfließen, entstehen wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die unseren Mittelstand nachhaltig stärken.“
Ebenso wichtig sei es, die Interessen des heimischen Mittelstands unmittelbar in Berlin einzubringen.
„Als MIT Hochsauerlandkreis verstehen wir uns als Brücke zwischen Wirtschaft und Politik. Genau diese Aufgabe konnten wir während der beiden Tage in Berlin erneut mit Leben füllen. Der persönliche Dialog schafft Vertrauen, fördert gegenseitiges Verständnis und hilft dabei, die Anliegen unserer Unternehmen direkt an die politischen Entscheidungsträger heranzutragen.“
Ein besonderer Dank gilt Bundeskanzler Friedrich Merz für die Einladung sowie allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern für den offenen und konstruktiven Austausch. Ebenso bedankt sich die MIT Hochsauerlandkreis herzlich bei Anne Plett, die mit großem persönlichem Engagement, viel Herzlichkeit und einer hervorragenden Organisation maßgeblich zum reibungslosen Ablauf der beiden Tage beigetragen hat.
Die MIT Hochsauerlandkreis wird den engen Dialog mit Unternehmen, Verbänden und politischen Entscheidungsträgern auch künftig fortsetzen und sich weiterhin mit Nachdruck für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und eine nachhaltige Stärkung des Mittelstands einsetzen.
Titelbild: Copyright: Bundesregierung/ Xander Heinl
